„Zusammensetzung. Mitten im Oeverseepark“
ein Partizipatives Kunstprojekt im öffentlichen Raum in Graz



„Mitten im Oeverseepark“
... die ParkbenutzerInnen machen mit beim Schreiben und Produzieren von Theaterszenen über das Leben und Treiben im Oeverseepark …



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Der von Markus Wilfling gestaltete, mäanderförmige Tisch kommt zu Besuch in den Oeverseepark – mit ihm das InterACT-Ensemble, das die ParkbenutzerInnen dazu einlädt, sich zusammenzusetzen, gemeinsam Tee zu trinken und Erlebnisse und Geschichten aus dem Parkgeschehen zu teilen:

Wie lebt es sich in diesem Park?
Wie wird das Miteinander des Verschiedenen arrangiert?
Wo berührt es sich, wo reibt es sich?
Was wird geschätzt,  geliebt, was wird bekämpft?
Wie werden Differenzen wahrgenommen, wie werden Konflikte ausgetragen?
Welche Handlungen haben sich bewährt, welche werden gewünscht?


Das InterACT-Ensemble transformiert die Entwürfe und Geschichten in theatralische Bilder und Szenen: Damit verbunden die Einladung zum Austauschen, Anschauen, Ausprobieren und Aushandeln.






download:

Flyer „Mitten im Oeverseepark" (.pdf / 465kb)







Di, 16. – Fr, 19. Juni 2015
Oeverseepark
jeweils ab 17:00 Uhr
Zusammensetzen, Tischgespräche, Stimmungsbilder, Geschichten austauschen, Theaterszenen entwickeln, spielen und verändern

Sa, 20. Juni 2015(abgesagt)
Oeverseepark
ab 17:00 Uhr
„G’schichten aus dem Oeverseepark“ – Interaktives Theater  (Uraufführung)

Ersatztermin:
Fr, 26. Juni 2015, 18:00 Uhr
„G’schichten aus dem Oeverseepark“ – Interaktives Theater  (Uraufführung)








„Zusammensetzung. Mit Abstimmung.“
auf 5 Grazer Plätzen

von 1. – 27. Oktober 2014



meander zeichung web

Entwurf, Tischelemente: Markus Wilfling
(Die Form des Tisches entspricht einem Ausschnitt eines Flußmeanders. Er windet sich um die Sitzenden und bildet so eine kommunikative Struktur, in dem sich die geschaffene skulpturale Form in den Raum öffnet.)





Strategien der Konfliktbewältigung der vielfältigen NutzerInnengruppen im öffentlichen Raum werden gesucht und öffentlich, diskursiv, performativ und partizipativ verhandelt – ein partizipatives Versuchslabor urbaner Konfliktkultur bei dem das Zusammenleben in Vielfalt, das Wahrnehmen und Aushandeln unterschiedlicher Anliegen, Interessen und Gruppen im Vordergrund steht. Es geht um einen neuen Blick auf die Stadt, auf die Bedeutung des Ausverhandelns und das Einüben des Offenbleibens frei nach der Frage: Wie halten wir Differenzen und Gegensätze aus? Wie akzeptieren wir die urbane Viefalt?

Das „Miteinander des Verschiedenen“ wird in einer partizipativen und interdisziplinären Kunstaktion von InterACT erlebbar: PassantInnen sind eingeladen, sich auf öffentlichen Plätzen zu treffen, sich dort zusammenzusetzen, ins Gespräch zu kommen und sich über ihre Erfahrungen mit urbaner Konfliktkultur auszutauschen. Eine „Abstimmung“ über die herausgefundenen Konfliktlösungsstrategien beendet jeweils die Aktion. Die Ergebnisse dieser Abstimmungen werden in die Ausstellung „Strategien des Offenen“ im GrazMuseum integriert.



das Szenario

Die Vorgehensweise der partizipativen Interventionen orientiert sich an Dimensionen urbanen Zusammenlebens wie Vielfalt, Gastfreundschaft, Austausch, Partizipation und Konfliktkultur.
Sie besteht aus folgenden, dramaturgisch auf einander abgestimmten Elementen:

-  Tische (Entwurf und Umsetzung: Markus Wilfling) und Sessel werden auf öffentlichen Plätzen aufgestellt, aufbereitet.
-  Nach und nach betreten unterschiedliche AkteurInnen das Feld, lassen sich nieder, treten in Kontakt, beginnen miteinander zu sprechen. Das Irritierende an diesem Bild besteht darin, dass die AkteurInnen (ein Ensemble von DarstellerInnen aus vielfältigen InterACT-Projekten) offensichtlich sehr unterschiedliche StadtbewohnerInnen repräsentieren und doch den gleichen Raum nutzen und miteinander kommunizieren. Diese Szene wird zum Beginn der Zusammensetzung.
-  PassantInnen, die sich dem Ort nähern, werden von Ensemblemitgliedern angesprochen und eingeladen, sich dazu zu setzen, ins Gespräch zu kommen – verbunden mit der Bitte, einige kurze Fragen zu Erfahrungen mit Konflikten im urbanen, öffentlichen Raum zu beantworten – als Beitrag zum gemeinsamen Stadtleben. Die Fragen betreffen Konflikterfahrungen im urbanen Zusammenleben: Was ärgert die Menschen im Zusammenleben, was fordert sie heraus, wie gehen sie damit um? Welche Konfliktbewältigungsstrategien haben sich bewährt, welche nicht? Auch Fragen nach dem Verhältnis von Regeln und Freiheit im urbanen Zusammenleben werden dabei eine Rolle spielen – die Antworten werden gesammelt.
-    Danach treten Moderation und DarstellerInnen auf, die Konfliktsituationen szenisch zugespitzt darstellen, Konfliktbewältigungsstrategien artikulieren und zur Diskussion darüber anregen.
-    Nun kommt es zu einem Prozess der Abstimmung: Welche der vorgestellten Konfliktbewältigungsstrategien werden als geeignet, stimmig, wertvoll, brauchbar etc. empfunden? Welche schaffen es in die engere Auswahl?
-    In der Ausstellung „Strategie des Offenen“ wird ein Raum für das Projekt gestaltet, der ebenso wie jener im öffentlichen Raum durch ein Möbel von Markus Wilfling markiert ist.



eroeffnung grazmuseum

tummelplatz

griesplatz

eisernes-tor

schlossbergplatz

hauptplatz

abschluss grazmuseum






Mi, 1. Oktober, 19.00 Uhr
GrazMuseum
Sackstraße 18, 8010 Graz

Eröffnung der Ausstellung „Graz – Offene Stadt“ mit einem Beitrag von InterACT unter dem Titel „Zusammensetzung. Mit Abstimmung.“


Fr, 3. Oktober, 14.00 – 16.30 Uhr
Tummelplatz, Graz
„Zusammensetzung. Mit Abstimmung.“
Partizipatives Kunstprojekt im öffentlichen Raum


Mo, 6. Oktober, 14.00 – 16.30 Uhr
Griesplatz, Graz
„Zusammensetzung. Mit Abstimmung.“
Partizipatives Kunstprojekt im öffentlichen Raum


Mi, 8. Oktober, 14.00 – 16.30 Uhr
Eisernes Tor, Graz
„Zusammensetzung. Mit Abstimmung.“
Partizipatives Kunstprojekt im öffentlichen Raum


Do, 9. Oktober, 14.00 – 16.30 Uhr
Schlossbergplatz, Graz
„Zusammensetzung. Mit Abstimmung.“
Partizipatives Kunstprojekt im öffentlichen Raum


Fr, 10. Oktober, 14.00 – 16.30 Uhr
Hauptplatz, Graz
„Zusammensetzung. Mit Abstimmung.“
Partizipatives Kunstprojekt im öffentlichen Raum

Do, 27. Oktober, 19.00 Uhr
Städtische Streitkultur:
Offenes Gespräch mit Performance
GrazMuseum

Mit: Daniela Grabovac (Antidiskriminierungsstelle), Joachim Hainzl (Verein Xenos), Bernd Hecke (Kleine Zeitung), Helmut Steinkellner (Caritas-Jugendstreetwork),  AkteurInnen von InterACT u.a.
Moderation: Michael Wrentschur (InterACT), Astrid Kury (Akademie Graz)

Eine gemeinsame Veranstaltung von GrazMuseum, InterACT, Akademie Graz und IG PUTZEN.







downloads:

Flyer Zusammensetzung. Mit Abstimmung." (.pdf / 550kb)

Presseaussendung (.pdf / 130kb)

die herausgefundenen Konfliktlösungsstrategien (.pdf / 2500kb)








in Kooperation mit

Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark

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weitere Projektpartner

In Bezug auf die die Integration des Projekts von InterACT in die Ausstellung „Strategien des Offenen“ fungieren Akademie Graz und GrazMuseum als ProjektpartnerInnen.
Das Projekt versteht sich zudem als Beitrag zur IG Putzen, bei der sich vielfältige Initiativen zur Programmsynthese und Kooperation zur Praxis einer offenen Stadt vernetzt haben um restriktiven Tendenzen im öffentlichen Raum aufzuzeigen, aber auch die durchaus nicht konfliktfreie Kultur der Offenheit zu leben und zu reflektieren, mit dem Ziel den politischen, kreativen und lebendigen Möglichkeitsraum Stadt aufrecht zu halten.

Mit dabei sind aktuell:
ETC Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie
Institut für Kulturanthropologie der KFU Graz
FORUM STADTPARK
GrazMuseum
Akademie Graz
ESC medienkunstlabor
La Strada – Internationales Festival für Straßen- und Figurentheater
Elevate – Festival für zeitgenössische Musik, Kunst und politischen Diskurs



gefördert von

Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark
Stadt Graz Kultur
Bundeskanzleramt Österreich Kunstsektion





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